Internationales Wachstum ohne Komplexität: Einblicke von Webwinkel Vakdagen
Während der Webwinkel Vakdagen hielt Niels Arts zusammen mit Emiel Wessels von NFC World einen Vortrag über internationales Wachstum und wie man es bewältigen kann. Der Vortrag zog rund 80 Besucher an und zeigte, wie Webshops das internationale Wachstum strukturell organisieren.

Internationales Wachstum wird immer komplexer
Viele Webshops beginnen mit einer zusätzlichen Sprache oder einem neuen Markt. Am Anfang ist das noch überschaubar. Die Teams arbeiten mit einer Struktur und setzen Änderungen schnell um. Sobald weitere Märkte hinzukommen, ändert sich dieses Bild. Die Inhalte werden pro Markt nicht mehr synchronisiert. Die Teams implementieren Aktualisierungen an mehreren Stellen. Die Struktur beginnt sich je nach Sprache zu unterscheiden. Was als Erweiterung beginnt, entwickelt sich zu einem zusätzlichen Verwaltungsaufwand, der immer mehr Zeit in Anspruch nimmt.
Warum Organisationen feststecken
Viele Unternehmen sehen die Internationalisierung als ein Projekt an. Sie fügen eine Sprache hinzu, übersetzen ihre Inhalte und fahren dann mit dem Tagesgeschäft fort. Das funktioniert so lange, wie die Anzahl der Märkte begrenzt bleibt. Sobald die Organisation wächst, gerät dieses Modell ins Stocken.
Die Teams sind nach wie vor auf manuelle Übersetzungen und lose Tools angewiesen. Das hat zur Folge, dass sie jede Änderung pro Markt erneut vornehmen müssen. Das verlangsamt den Prozess und macht es schwierig, den Überblick zu behalten.
Von manueller Arbeit zu einem zentralen Workflow
Emiel erklärt, wie sie diese Arbeitsweise bei NFC World angepasst haben. Anfangs wurden internationale Expansionen manuell durchgeführt. Das kostete viel Zeit und führte zu Fehlern.
Sie haben sich dann für einen zentralen Workflow über Clonable entschieden. Inhalt, Übersetzungen und Struktur werden nun von einer einzigen Quelle aus verwaltet. Die Teams nehmen Aktualisierungen nur einmal vo und alle Märkte bleiben synchronisiert. Neue Länder gehen schneller live. Zugleich sinkt der Verwaltungsaufwand. Durch diesen Ansatz konnten letztlich rund 1.500 Stunden eingespart werden.
Internationale Websites als ein System
Die wichtigste Veränderung liegt nicht in der Technologie, sondern in der Art und Weise, wie Sie das internationale Wachstum organisieren. Anstatt jeden Markt separat zu verwalten, arbeiten Sie mit einem System, in dem alle Websites zusammenlaufen. Von einer zentralen Quelle aus behalten Sie die Kontrolle über Inhalt und Struktur. Gleichzeitig behalten Sie Raum für lokale Unterschiede. So bleibt das internationale Wachstum überschaubar, auch wenn die Zahl der Märkte steigt.
Wollen Sie wissen, warum internationales Wachstum in der Praxis oft stecken bleibt? Wir werden Ihnen bald zeigen, wo es schief läuft und welche Entscheidungen dabei eine Rolle spielen.